Reisebericht Teil 8

Die Rückreise

 

 

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Montag, 12. April

Colombo - Bahrain - Frankfurt - Aachen

Der Rückflug gehört nicht zu meinen angenehmsten Reiseerinnerungen. Dies ist sicher zum Teil durch einen etwas angeschlagenen Gesundheitszustand bedingt, andererseits aber auch durch verschiedene Reibungsverluste während der Rückreise.

Die Busfahrt von Avissawella zunächst wieder nach Colombo und dann Richtung Flughafen zieht sich wie erwartet hin. Gegen Mitternacht sehe ich mein Bett.

Kurz nach vier schon klingelt dann der Wecker wieder, denn um sechs müssen wir beim Check-In sein. Die diversen Sicherheitskontrollen, erst auf der Straße, dann im Abfertigungsgebäude, dauern. Die letzte Hürde vor dem Einchecken ist zudem auch noch offensichtlich wenig koordiniert, so daß zwar eine Riesenschlange vor der Kontrolle wartet, vor den dahinter befindlichen Check-In-Countern jedoch gähnende Leere herrscht.

Zwischenzeitlich wird bekannt, daß die Maschine wieder eine Stunde Verspätung hat. In Bahrain hat aber auch der Anschluß nach Frankfurt Verspätung, denn der Weiterflug wird mit derselben B 767 durchgeführt. Beim Einsteigen in Bahrain läßt man sich dann noch besonders viel Zeit, da Gulf Air nur einen einzigen Menschen zum Abreißen der Bordkarten einsetzt. Im Flugzeug wird anschließend erläutert, daß man leider durch die lange Boarding-Prozedur zusätzlich verspätet sei und man bitte um Verständnis. Von Zeitaufholen bis Frankfurt kann auch nicht die Rede sein, da die Flugpläne natürlich noch alle ohne den gerade vor zwei Wochen ausgebrochenen Kosovo-Krieg mit seiner Luftraumsperrung über Jugoslawien aufgestellt wurden.

Der IC um sieben ist am Frankfurter Flughafenbahnhof gerade weg, als man schließlich bis dahin vorgedrungen ist. Der ungarische EC, der dann um acht fährt, kommt zwar gut bis Köln-Süd durch, muß nun jedoch "wegen eines Personenschadens" vor dem Hbf noch 15 Minuten pausieren. DB Regio hat natürlich keine Veranlassung zu warten, schließlich fährt alle halbe Stunde irgendwas von Köln nach Aachen. Der Stadtexpress, der dann um 22:50+x Köln verläßt, ist wohl wegen einer Veranstaltung gut gefüllt, bietet aber immerhin noch einige Stehplätze. Um Mitternacht habe ich es dann endgültig hinter mir, müde, genervt und ziemlich geschafft.


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© Copyright 1999 Roland Ziegler