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Tipps & Tricks

Im nachfolgenden eine kleine Sammlung von Hinweisen, die im wesentlichen während Entwicklung und Test entstanden sind, aber auch durch Anwender-Feedback ergänzt werden.

Inhalt:

 

sdts-Verarbeitung (US-Karten)

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Umgang mit MicroDEM

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Absteckrechner

Allgemeines

In den Fällen, dass ein Übergangsbogen nicht angelegt werden soll, werden grundsätzlich keine Ausgleichsgeraden angelegt, denn der Absteckrechner kann nicht feststellen, wo eine solche Ausgleichsgerade geeignet unterzubringen wäre.

Bei Bogenstart in einer Kurve kann nur eine Ausgleichsgerade am Ende angelegt werden. Das geschieht in dem Fall, wenn der Bogen insgesamt vor dem Zielelement endet.

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Auswahl des höchsten Elements

Baut man mit dem AR auf freier Strecke, wird man sich normalerweise von Kurve zu Kurve weitertasten. Nach jeder Kurve wird das Ergebnis im StrEdi überprüft, und dann wieder an den AR zurückexportiert.

Das nächste 1. Element für den AR ist nun regelmäßig das mit der höchsten Streckenelement-Nummer, also das letzte. Dessen Nummer wird auch im Kopfbereich des AR angezeigt.

Mit einem einzigen Mausklick kann man es auch auswählen.

Der Streckenelement-Index enthält zwei Spin-Controls ("Drehfeld", "Auf/Ab-Steuerung"). Das linke Spin steuert durch sämtliche Elemente, das rechte Spin nur durch die des aktuellen Abschnitts.

Nach dem Neu-Einlesen stehen die Indices für 1. und 2. Element immer auf 1. Klickt man nur bei einem Element, dessen Index auf 1 steht, beim linken Spin auf den Pfeil nach unten, so springt der Index zum letzten, also höchsten Element.

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"Begradigung" des 1. Elements

Liegt das 1. Element in einer Kurve, so legt der AR am Beginn der neuen Kurve einen kurzen Gegenbogen oder einen Korbbogen als Übergangsbogen an.

Korb- oder Gegenbogen kann man unterdrücken, wenn man "manuelle Eingabe" für das 1. Element auswählt. Hierbei wird die Krümmung dieses Elements, die sich normalerweise aus der Differenz der Richtungwinkel zum Element davor berechnet, zu 0 gesetzt werden. Damit leigt dieses Element dann zwangsweise in einer Geraden. (Das gleiche Ziel würde man mit höherem Aufwand auch erreichen, wenn man vor dem Export zum AR im StrEdi dieses Element teilt.)

Die "Begradigung" sollte der Ausnahmefall bleiben, da dann die Baurichtlinien nicht mehr eingehalten werden.

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Streckenkonverter

UTM-Referenzpunkt

Konvertierung von UTM-Koordinaten in .str-Format: Da der Streckenkonverter mit dem Wertebereich der original UTM-Koordinaten nicht gut zurechkommt, transformiert der Streckenkonverter die Koordinaten in "handlichere" Werte (Option ist abschaltbar) und speichert die UTM-Referenz im Freitextbereich der str-Datei mit ab. Die Transformation erfolgt auf abgrundete 1000m-UTM-Bezugspunkte.

Werden nun für einen zusammenhängenden Geländebereich mit dem Streckenkonverter mehrere separate .str-Dateien erzeugt, z.B. aus separaten .ovl-Dateien, kann es passieren, dass die UTM-Referenzen in den einzelnen str-Dateien unterschiedlich sind und die Koordianten der Dateien nicht zusammenpassen. Das fällt insbesondere dann auf, wenn zu diesen separaten Streckendateien Landschaftsdateien im Streckeneditor erzeugt werden, die immer die Koordinaten der .str-Datei übernehmen, nicht aber die UTM-Referenz.

Ab Version 1.2 des Streckenkonverters kann man einen gemeisamen UTM-Referenzpunkt für solche Dateien definieren, speichern und für andere Dateien nutzen.

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Umwandlung Länge/Breite in UTM

Geographische Koordinaten in xyz-Dateien werden erkannt und auf Wunsch in UTM umgewandelt. Damit kann man die UTM-Koordinaten von beliebigen Orten ermitteln, wenn man deren Länge und Breite kennt. Je Ortspunkt wird per Texteditor eine Zeile der xyz-Datei angelegt. x und y erhalten die Länge (x) und die Breite (y) in Dezimalgrad, als z-Wert (z ist erforderlich) wird 0 eingetragen.

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xyz-Importvereinfachung für MicroDEM

Wenn die DEMs zum Geländebau im xyz-Format vorliegen, hat man ggf eine ganze Reihe dieser xyz-Files, die alle in MicroDEM importiert und dann verschmolzen werden müssen (Merge). Das ist bekanntlich eine ziemlich klick-aufwendige Prozedur.

Als Alternative kann man alle xyz-Files hintereinander in den Streckenkonverter einlesen (im Hinzufüge-Modus) und sie dann als eine einzige xyz-Datei wieder speichern, also den Vorschlag des SK ablehnen, mehrere Dateien anzulegen.

Diese einzelne xyz-Datei wird dann normal in MicroDEM importiert, wobei MicroDEM dann sowohl das Gesamtgelände importiert und sofort auch neu abtastet, d.h. verschmilzt. verschmolzen.

Das funktioniert deswegen, weil die Interpolationsmaschine von MicroDEM recht mächtig ist. xyz-Dateien weisen nicht unbedingt sauber äquidistante Gitter auf, vor allem nicht bei Überlappung zweier xyz-Dateien.

Hinweis: Die xyz-Dateien müssen vollständig sein. Es dürfen keine Formatfehler vorliegen und alle Höhenpunkte müssen existieren.

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Trassenlage in MicroDEM prüfen, Vorbereitung im SK

Nach Fertigstellung einer Strecke möchte man vielleicht vor einem Lauf des Geländeformers feststellen, ob die Trasse mit dem DEM zusammenpasst.

Für Geogrid kann man bekanntlich im SK aus der Strecke ein ovl erzeugen und in Geogrid laden. Dann sieht man, ob die Trasse noch zur Topographie passt.

Mit MicroDEM kann man prüfen, ob die Trasse auch zum DEM passt.

MicroDEM kann ebenfalls Overlays laden, allerdings nicht im ovl-Format, sondern im dxf-Format. Zusätzlich müssen diese dxf-Dateien 2dimensional sein, d.h. sie dürfen keine Höhen enthalten.

So geht's:

SK öffnen Strecke im str-Format laden Strecke als ovl exportieren. Dieser Schritt eliminiert alle z-Koordinaten. ovl wieder einlesen Strecke jetzt als dxf exportieren. Vollständig abspeichern, also Koordinaten nicht durch SK beschneiden lassen MicroDEM öffnen DEM einlesen dxf als Overlay einlesen Lage des Overlays in MicroDEM prüfen

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Geländeformer

Der Geländeformer bietet die Möglichkeit, die Ergebnisse der einzelnen Rechenschritte mit zu verfolgen. Dazu dient die Ausgabemöglichkeit von dxf-Dateien. Mit einem geegneten dxf-Viewer kann man sich die Hüllkurven und Gittermodelle der 3D-Polylines ansehen und bewerten, um ggf. die Eingangsdateien für die Geländeformer-Rechnung noch anzupassen. Ein 3D-fähiger dxf-Viewer ist beispielsweise der kostenlose Volo View Express von Autodesk (nicht zu verwechseln mit Boso View Express!)

- im Streckeneditor die Streckendatei laden,
- dazu die Gleisbettung angelegen,
- die Gleisbettung separat abspeichern,

- im Streckeneditor „neue Landschaft“ beginnen
- für den Tunnelbereich die Tunnelröhre anlegen,

- die Tunnelportale (mit Überdeckungspolygon in Richtung Tunnelröhre) importieren
- an beiden Seiten Einschnitte/Stützmauern anlegen, die mit der senkrechten Fläche des Tunnelportals abschließen,
- aber bündig mit der Oberkante des Tunnelportals abschließen
- importierte Landschaften (Tunnelportale) einbinden und separat als "Tunnellandschaft" speichern

- im Streckeneditor „neue Landschaft“ beginnen
- Landschaft "Gleisbettung" öffnen
- Tunnellandschaft importieren und einbinden
- Landschaft als "Streckenlandschaft mit Tunnel" speichern

- im Geländeformer aus Strecke, Streckenlandschaft mit Tunnel, sowie DEM-Daten neue Grundplatte bauen

- im Streckeneditor alle Landschaften laden/importieren

- fertig

Elegante Nutzung der Möglichkeiten von Streckeneditor, Absteckrechner und Streckenkonverter

Gerd Schütz har dazu ein ausführliches Tutorial geschrieben. Hiebei werden Flüsse und Straßen entlang von Zusi-Streckenelementen angelegt.

konventionelle Art, mit vereinfachter Nutzung der Möglichkeiten von Streckeneditor, Absteckrechner und Streckenkonverter

im Streckeneditor die Streckendatei laden,
- dazu die Gleisbettung angelegen,
- die Gleisbettung separat abspeichern,

- mit dem Geländeformer aus Strecke, Gleisbettung und DEM-Daten eine Grundplatte bauen,

- im Streckeneditor „neue Landschaft“ beginnen
- Gleisbettung importieren, nicht einbinden
- Grundplatte importieren, ebenfalls nicht einbinden
- anhand der Grundplatte ungefähren Fluss/Straßenverlauf abschätzen
- ungefähre Höhe aus der digitalen Karte ablesen (aus Grundplattenpolygon nicht möglich, da nur importiert)

- Fluss erstellen mittels Streckeneditor und Klicken entlang geschätztem/gewünschtem Verlauf
- bei Straße Höhen nachführen (schätzen)
- Landschaft speichern (nur Fluss/Straße), noch nicht trianguliert
- Fluss/Straße triangulieren
- Landschaft nochmals speichern (nur Fluss/Straße, jetzt trianguliert)
- Im Streckeneditor „neue Landschaft“ beginnen
- Gleisbettung laden
- Fluss/Straße (nicht trianguliert) importieren
- Importierte Landschaft einbinden
- Landschaft als "Streckenlandschaft mit Fluss bzw. Straße" speichern

- im Geländeformer aus Strecke, Streckenlandschaft mit Fluss bzw. Straße, sowie DEM-Daten neue Grundplatte bauen

- im Streckeneditor alle Landschaften laden/importieren (Fluss/Straße jetzt trianguliert)

- fertig

Da die derzeitigen Flüsse des Streckeneditors nur stehende Gewässer darstellen, solches in realer Umgebung eher weniger gut aussieht, kann man statt dessen auch eine Straße anlegen, bei der man dann ein Gefälle einbauen kann. Um dann aus der Straße einen Fluss zu machen, sollte man – vor der Triangulation – diese nicht nur umfärben, sondern auch den Polygontyp von Straße zu Wasser ändern (beides über Vieleck/Eigenschaften) .

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Problembehandlung bei .str und .ls-Dateien

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© 2002 Roland Ziegler